Alexander-Coppel-Gesamtschule Solingen und Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal vereinbaren Kooperation

Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Namensgebung der Solinger Gesamtschule nach dem Solinger Bürger Dr. Alexander Coppel haben der Schulleiter, Andreas Tempel, und die Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge, Dr. Ulrike Schrader, eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Vor dem Hintergrund der Bemühungen um eine Stärkung der Erinnerungskultur in Nordrhein-Westfalen hatte das Ministerium für Schule und Weiterbildung im Jahr 2014 die "Bildungspartnerschaft Schule und Gedenkstätte" initiiert. Sie soll erleichtern, erinnerungskulturelles Engagement ins Programm der Schulen aufzunehmen und Aktivitäten zu fördern. Die Alexander-Coppel-Gesamtschule und die Begegnungsstätte vereinbarten unter anderem regelmäßige Besuche der Solinger Schüler nach Wuppertal, um die Ausstellung über die Geschichte der Juden im Bergischen Land kennenzulernen, Lehrerfortbildungen zu den Themen "Jüdische Geschichte" und "Nationalsozialismus", fachliche Begleitung von Gedenkstättenfahrten, Unterrichtsvorhaben und Facharbeiten. Auch die Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, war beim Festakt in der Schule anwesend und konnte dem Vertrag durch ihre Unterschrift zusätzliche Würdigung verleihen.

BAS_Alexander_Coppel.pdf