Eine Veranstaltungsreihe mit Lesung, Vortrag, Film und Diskussion Zu Gast: Krimiautor Volker Kutscher

Dienstmarke der Kripo Düsseldorf

VERBRECHEN BEKÄMPFEN –
DIE KRIMINALPOLIZEI IN DER WEIMARER REPUBLIK UND IM NS-STAAT

Eine Veranstaltungsreihe mit Lesung, Vortrag, Film und Diskussion
Zu Gast: Krimiautor Volker Kutscher

Eine Veranstaltung der Begegnungsstätte Alte Synagoge in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal (Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften) und der Filminitiative OFFSTREAM.

 

10. Oktober, 19.00 Uhr, Theater an der Gathe
Zum Auftakt der kleinen Veranstaltungsreihe am 10. Oktober wird der Krimi-Bestsellerautor Volker Kutscher aus seinem Roman „Der nasse Fisch“ lesen. Die Handlung führt mitten in die politischen Unruhen am Ende der Weimarer Republik.
Preview: Exklusiv zeigen wir an diesem Abend „Filmschnipsel“ aus der neuen Fernseh-Serie BABYLON BERLIN von Tom Tykwer, die auf den Romanen von Volker Kutscher basiert – noch vor dem offiziellen Sendestart!

 

17. Oktober, 19.00 Uhr, Landgericht
•• Eine Woche später stellen wir eine neue Broschüre über das Landgericht Wuppertal vor, und zwar am historischen Ort: Im Schwurgerichtssaal des Landgerichts auf dem Eiland. Wie unter einem Brennglas lässt sich hier Justizgeschichte als politische Zeitgeschichte bündeln und anschaulich vor Augen führen. Sie reicht vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und die NS-Zeit bis in die (west-)deutsche Nachkriegsdemokratie. Und sie erzählt von Menschen, die ihre Spuren in unserer Stadt hinterlassen haben – als aufrechte Juristen, kämpferische Demokraten oder nationalsozialistische Rechtsbeuger.
Es sprechen:
Peter Biesenbach, Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen
Dr. Christian Amann, ehem. Leiter der Forschungsstelle "Justiz und Nationalsozialismus" an der Justizakademie NRW

 

19. Oktober, 19.00 Uhr, Begegnungsstätte Alte Synagoge
••• Zum Abschluss referiert Dr. Bastian Fleermann, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, über Verbrechensbekämpfung an Rhein und Ruhr. Die Kriminalpolizei in Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Gestapo und Kripo waren an den Verbrechen des Regimes aktiv beteiligt: als „Volksschädlinge“, „Asoziale“ oder „gefährliche Berufsverbrecher“ stigmatisierte Menschen sowie Sinti und Roma standen im Fokus der nationalsozialistischen Polizei. Fleermann berichtet von den Ergebnissen eines großen Forschungsprojektes, das in der Mahn- und Gedenkstätte seit 2015 bearbeitet und 2018 abgeschlossen werden wird.