Präsentation einer neuen Broschüre zur Geschichte des Landgerichts Wuppertal

Titel der neuen Broschüre über das Landgericht. Gestaltung: Thomas Ullrich

Mit einem Grußwort von NRW-Justizminister Peter Biesenbach (angefragt) und einem Vortrag von Dr. Christian Amann, ehem. Leiter der Forschungsstelle "Justiz und Nationalsozialismus" an der Justizakademie NRW

Im Oktober 2017 präsentiert die Begegnungsstätte Alte Synagoge eine neue Broschüre in ihrer Reihe über bedeutende historische Orte in Wuppertal. Im Mittelpunkt steht diesmal das Landgericht Wuppertal, wo sich wie unter einem Brennglas Justizgeschichte als politische Zeitgeschichte bündeln und anschaulich vor Augen führen lässt. Diese Geschichte reicht vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und die NS-Zeit bis in die (west-)deutsche Nachkriegsdemokratie. Sie erzählt auch von Menschen, die ihre Spuren in unserer Stadt hinterlassen haben – als aufrechte Juristen, kämpferische Demokraten oder nationalsozialistische Rechtsbeuger.

Am 17. Oktober wird die Broschüre am historischen Ort, im Landgericht Wuppertal, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation wird umrahmt von zwei Veranstaltungen, die unter dem Motto stehen: „VERBRECHEN BEKÄMPFEN – DIE KRIPO IN DER WEIMARER REPUBLIK UND IM NS-STAAT. Die drei Abendveranstaltungen stehen gleichsam für das Prinzip der Gewaltenteilung, der Judikative und der Exekutive, die mit der Legislative, dem gesetzgebenden Parlament, gemeinsam das tragende Fundament des demokratischen Rechtsstaates bilden.   

Eintritt frei