Lyrik von Rose Ausländer: Lesung, Musik und Projektionen

Julia Wolf und Uta Atzpodien (Foto: Uwe Schinkel)

Papier

 

Papier ist Papier

aber es ist auch

ein Weg

zu den Sternen

zu Sinnbild und Sinn

blinden Geheimnissen

und 

zu den Menschen.


In der Sprache fand sie ihre Heimat, die jüdische, 1901 in Cernowitz geborene Lyrikerin Rose Ausländer. Aus der Sprache, in Worten und Gedichten schöpfte sie Kraft, um einem Leben voller Herausforderungen zu begegnen und nicht daran zu zerbrechen. Weich und spröde zeichnet Rose Ausländer mit ihren Worten Wege. Aus schmerzvollen Erfahrungen entstehen tiefe Einsichten, wenn sie zwischen Ländern, Sprachen und Kulturen wandert oder sich der Welt des Alterns stellt. Lesung, Musik und Projektion laden ein, die Lyrik der vor 30 Jahren gestorbenen Dichterin eindrücklich zu erleben.

Ausführende:

Lesung: Julia Wolff und Uta Atzpodien

Musik: Xylon-Quintett (Alexandra Donner / Flöte, Da-Yong Zhang / Oboe, Michael Winkhaus / Klarinette, Renée Winkhaus / Horn, Johannes Mertens / Fagott)

Videoprojektionen: Meritxell Aumedes 

Dramaturgie: Uta Atzpodien

Eintritt: 7,00 €