Warum es keine menschlichen Rassen gibt - Vortrag von Prof. Dr. Johannes Krause, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, gehalten am 8.10.2020 als Zoom-Vortrag. Eine Veranstaltung der Begegnungsstätte Alte Synagoge mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid, in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal und mit freundlicher Unterstützung der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Warum es keine menschlichen Rassen gibt

 

Vortrag von Prof. Dr. Johannes Krause, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, gehalten am 8.10.2020 als Zoom-Vortrag.
Eine Veranstaltung der Begegnungsstätte Alte Synagoge mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid, in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal und mit freundlicher Unterstützung der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

Die Naturwissenschaft leistet einen enormen Beitrag, wenn es um die Ächtung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geht. Denn Rassismus und völkisches Denken berufen sich auf ein angebliches Wissen, auf „Naturgegebenheiten“, die der Wirklichkeit nicht standhalten: es gibt keine menschlichen Rassen – auch keine jüdische. Der Paläogenetiker Johannes Krause führt auf der Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse die Vorstellung menschlicher „Rassen“ ad absurdum und erklärt, warum die moderne Biologie diesen Begriff gar nicht mehr benutzt Johannes Krause ist einer der Verfasser der „Jenaer Erklärung“ von 2019.