Eine neue Broschüre über das jüdische Gotteshaus und Gemeindezentrum in Wuppertal

Die Begegnungsstätte Alte Synagoge veröffentlicht seit 2010 in loser Folge illustrierte Broschüren über herausragende historische Orte in Wuppertal, z.B. über das Polizeipräsidium, das Opernhaus, das ehemalige Warenhaus Tietz (Galeria Kaufhof) die Hofaue und das Landgericht.

Die aktuelle Broschüre wurde vom Freundeskreis Neue Synagoge Wuppertal e.V.herausgegeben und ist der Geschichte der Bergischen Synagoge gewidmet.

Das Heft erzählt von der Entwicklung der kleinen jüdischen Nachkriegsgemeinde zu einer schnell wachsenden Gemeinschaft nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Zuwanderung jüdischer Familien aus den GUS-Staaten. Erste Pläne zum Bau einer angemessenen Synagoge entwickelte die Gemeinde in Zusammenarbeit mit den Bergischen Städten und dem Freundeskreis seit 1996, und im Jahr 2002 konnte die Synagoge im Beisein von Bundespräsident Johannes Rau eingeweiht werden – auch der damalige israelische Staatspräsident war anwesend. Das alles konnte nur gelingen, weil die Evangelische Kirche im Rheinland der Gemeinde das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellte – in direkter Nachbarschaft zum historischen Ort der Barmer Bekenntnissynode von 1934, der Gemarker Kirche.

Die Broschüre beschreibt die sorgfältig durchdachte Architektur der Synagoge, des Gemeindezentrums und des koscheren Cafés (Architekt: Hans Christoph Goedeking) und gibt einen Einblick in die sozialen, kulturellen und religiösen Aktivitäten der Wuppertaler Kultusgemeinde.

Die Broschüre ist kostenlos in der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal in Wuppertal-Elberfeld erhältlich.

 

Ansprechpartnerin

Dr. Ulrike Schrader (Vorstandsmitglied des Freundeskreises Neue Synagoge)

Tel. 0202-563.2843 oderinfo@alte-synagoge-wuppertal.de