Die Konferenz von Évian im Juli 1938

Szenische Lesung mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal, Historisches Seminar 

Im Sommer 1938 hatten die Regierungen in nahezu allen Ländern der Welt die sich zuspitzende Bedrohung der Juden im Deutschen Reich durchaus wahrgenommen. Durch die rapide steigenden Flüchtlingszahlen sahen sich manche Staaten vor die moralische Herausforderung gestellt, eine humane Lösung für die bedrängten Juden zu finden. Auf einer internationalen Konferenz vom 6. bis 15. Juli in Évian-les-Bains am Genfer See wurde mit Vertretern von 32 Staaten darüber diskutiert – mit allerdings größtenteils niederschmetternden Ergebnissen und mörderischen Folgen.

Das Thema ist aktuell: Auch heute ist die Frage, wie Flüchtlingen zu helfen ist, eine der größten,  wenn nicht diegrößte politische und moralische Herausforderung. Gleichwohl sind vereinfachende Vergleiche wenig hilfreich, wenn nicht auch die erheblichen Unterschiede erkannt werden. Damit haben sich Studierende der Bergischen Universität in Lektüre und Diskussionen auseinandergesetzt und eine szenische Lesung entwickelt, die sie selbst zu Gehör bringen.

 

Ausführende: Arber Balidemaj, Jule Brückelmann, Marko Hršak, Deniz Ilhan, MarijaItschenskij, Melinda Kanacevic, Stefanie Luke, Ogulan Özer, Julia Plötzgen, Lisa Rieder, Carina Rombeck, Alexander Schmitz, Lukas Sellin

 

Eintritt frei