Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen

Die jährliche Werkstatt-Tagung befasst sich in diesem Jahr mit dem Thema „Jüdische Geschichte zwischen Shoah und ‚Normalität‘“: Ausstellungen zur jüdischen Geschichte setzen in der Regel am „Verlust“, am vernichteten deutschen Judentum an und hatten daher lange einen gewissen „Nachruf“-Charakter. Wie verändert sich diese Lage mit den Erfahrungen der vergangenen 25-30 Jahre, mit erstarkten jüdischen Gemeinden der Gegenwart, mit den heterogenen Nutzer/innen-Gruppen der Einwanderungsgesellschaft? Wie unterscheiden sich jüdische Museen von anderen Museen, wie von klassischen Gedenkstätten? Mit einem Blick auf nordrhein-westfälische und andere Erfahrungen wollen wir zur Reflexion der musealen und pädagogischen Praxis beitragen. Die neue Dauerausstellung des Jüdischen Museums Westfalen ist einer der Impulse für diese Diskussion.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Bildungswerk der Humanistischen Union

Kronprinzenstraße 15

45128 Essen

Tel. 0201-227982 und 228937

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