Sonntagsführung in der Dauerausstellung der Begegnungs-stätte Alte Synagoge

Leitung: Dr. Ulrike Schrader

Neuerdings, so geht aus den Zeitungsmeldungen hervor, ist es ziemlich gefährlich geworden, mit einer Kippa durch die Stadt zu spazieren. Dass Juden auf offener Straße beschimpft und beleidigt und geschlagen werden, sind erschreckende Taten und Beispiele einer Judenfeindschaft, die nicht hinnehmbar ist. Juden nehmen die reale Gefahr schon seit Langem wahr. Noch nie konnte die Synagoge in Barmen ohne Bewachung und Schutz bestehen.

Mit dem neuen Element in ihrer Dauerausstellung nimmt die Begegnungsstätte Alte Synagoge die Herausforderung an, auch das Thema „Antisemitismus“ zu behandeln – obwohl das nicht „jüdische“, sondern „antijüdische Geschichte“ ist. Aber über Antisemitismus muss man reden, über Vorurteile sprechen, Gerüchte überprüfen und Verschwörungsfantasien entlarven. Dazu soll die neue Installation anregen, die mit Mitteln des Bürgerbudgets Wuppertal realisiert werden konnte.

Die Begegnungsstätte ist bereits ab 14 Uhr geöffnet, so dass auch schon vorher Zeit zur Besichtigung ist.

Eintritt frei

www.alte-synagoge-wuppertal.de

Bei Rückfragen: Dr. Ulrike Schrader, Tel. 0202-563.2843 | info@alte-synagoge-wuppertal.de