Lesung und Gespräch mit Mirna Funk

Moderation: Dr. Luisa Banki, Bergische Universität Wuppertal

Eintritt:3,00 Euro

Lola ist Deutsche und sie ist Jüdin. Sie hat genug davon, dass andere bestimmen wollen, wer sie ist, und sie macht sich auf eine Suche nach sich selbst, die sie von Berlin nach Tel Aviv und Bangkok führt – und wieder zurück. Sie wird konfrontiert mit Antisemitismus in Deutschland, Krieg in Israel und der Frage nach Identität in einer globalisierten Welt. 

In ihrem preisgekrönten Debütroman „Winternähe“ beschreibt Mirna Funk die komplexen Fragen deutsch-jüdischer Identität für eine junge Generation, die das Erbe der Vergangenheit in der Gegenwart bewahren, aber sich nicht völlig davon bestimmen lassen will. 

Mirna Funkwurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie und Geschichte an der Humboldt-Universität.Sie lebt und arbeitet als freie Autorin und Journalistin in Berlin und Tel Aviv. Ihr Debütroman „Winternähe“ wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpreisausgezeichnet. Mirna Funk ist die Ur-Enkelin des Schriftstellers Stephan Hermlin. 

Dr. Luisa Banki studierte Komparatistik und Anglistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Jüdische Studien/Jiddistik an der University of Oxford sowie Europäische Literaturen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Dezember 2014 ist siewissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. 

Eine Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge, dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/ Remscheid und der Bergischen Universität Wuppertal, mit Förderung durch den Deutschen Literaturfonds e.V. 

www.alte-synagoge-wuppertal.de

Bei Rückfragen: Dr. Ulrike Schrader, Tel. 0202-563.2843 | info@alte-synagoge-wuppertal.de