Sonntagsführung in der Dauerausstellung der Begegnungsstätte Alte Synagoge

Leitung: Dr. Ulrike Schrader

Ab Januar 1946 meldeten sich im Büro der jüdischen Gemeinde in der Friedrich-Ebert-Straße 73 Menschen an, die im Versteck überlebt hatten, aus den Konzentrationslagern zurückkehrten oder aus der sowjetischen Besatzungszone in den Westen gekommen waren. Sie alle füllten Fragebögen mit ihren persönlichen Daten und über die einzelnen Stationen ihrer Verfolgung, ihre materiellen und persönlichen Verluste und die von Familienangehörigen berichten.

Ulrike Schrader erläutert anhand von Objekten, wie die jüdischen Wuppertaler in der NS-Zeit überlebten. – Im Anschluss an die Führung, um 16 Uhr, findet eine Lesung der frühesten Zeitzeugenberichte statt.

Die Begegnungsstätte ist bereits ab 14 Uhr geöffnet, so dass auch schon vorher Zeit zur Besichtigung ist.

Eintritt frei