Einführung des Modells der Langenberger Synagoge (1803-1927)

Seit 2011 ist in der 1994 eröffneten Begegnungsstätte eine Dauerausstellung zur Geschichte der Juden im Wuppertal und im Bergischen Land zu sehen.  

Als besondere Attraktion unserer Ausstellung gelten die bisher vier von Andrea Jensen, Braunschweig, angefertigten Modelle der Bergischen Synagogen im Maßstab 1 : 50. Vertreten sind bsiher Schwelm(1819), Elberfeld(1865), Solingen(1872) und Barmen(1897). Die Modelle haben nicht nur eine anrührende und viel bestaunte Ästhetik, sondern ermöglichen es, anhand der Architektur und der Innenraumgestaltung die dynamischen Prozesse innerhalb der jüdischen Gemeinden in Deutschland im 19. Jahrhundert exemplarisch zu erkennen.

Künftig wird ein fünftes Modell zu sehen sein: Die älteste Synagoge wurde schon 1803 in Langenberg (heute ein Stadtteil von Velbert) aus dem Umbau eines Wohnhauses errichtet (in Remscheid gab es keine Synagoge, sondern lediglich Betsäle in Wohnhäusern). Dank der großzügigen Förderung der Johannes-Rau-Stiftung kann das neue Modell nun in die Ausstellung integriert und der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert werden.

Dazu erwarten wir Vorstandsmitglieder der Johannes-Rau-Stiftung (Dr. hc. Peter Vaupel und Eberhard Robke) sowie den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Velbert.