Das letzte Konzert des „Jüdischen Kulturbundes“ in Wuppertal

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Bald nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus gründete sich im Sommer 1933 der „Jüdische Kulturbund“ mit Regionalgruppen im ganzen Reich. Jüdische Kulturschaffende, die aus dem deutschen Kulturleben ausgeschlossen worden waren, sollten damit eigene Wirkungs- und Erwerbsmöglichkeiten haben. Und dem jüdischen Publikum wurde mit dem hochkarätigen Programm ein eigenes Kulturangebot geschaffen. Auch in Wuppertal fanden von 1933 bis 1938 zahlreiche Veranstaltungen des Kulturbunds statt – Kunstausstellungen, Theater, Kabaret, Lesungen und anderes. SchülerInnen des Gymnasiums am Kothen erinnern zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus an das letzte Konzert, das im August 1938 in der Elberfelder Synagoge an der Genügsamkeitstraße stattgefunden hat – drei Monate, bevor das jüdische Gotteshaus angezündet und geschändet wurde.

 

Ausführende:

Jakob Schatz, Violine

Tamara Elizbarashvili, Klavier,

Jens-Peter Enk, Orgel

 

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Kothen