Eine Wanderausstellung der "Opferperspektive e.V.", Berlin

Die Ausstellung in der Begegnungsstätte Alte Synagoge, Oktober 2003 (Fotografie: Rebecca Forner, Berlin)

Ausstellungseröffnung mit Prof. Dr. Hans Lietzmann, Bergische Universität Wuppertal

Es sprechen Ursula Schulz, Bürgermeisterin der Stadt WuppertalIlka Federschmidt, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal

Musik: André Enthöfer

Hans Lietzmann, Professor für Politikwissenschaft und Leiter der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung. Institut für Demokratie und Partizipationsforschung“, fragt in seinem Impulsvortrag nach der öffentlichen Kommunikation und Nicht-Kommunikation über die rechtsradikalen Morde der letzten Jahrzehnte und versucht, Erklärungen für bestimmte Reaktionen in Öffentlichkeit und Medien zu finden.

Fast 200 Menschen sund zwischen 1990 und 2017 durch rechte Gewalttaten ums Leben gekommen. Vie wurde getötet, weil für sie im Weltbild der extremen Rechten, der Rassist*innen und Menschenfeind*innen kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind die mesten. Von vielen der Toten wurde nie ein Foto veröffentlicht, von manchen nicht einmal ihr Name. Die Ausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990" ist eine Dokumentation über das Verdrängen und Relativieren rechter Gewalt. Sie erinnert an diese Menschen und thematisiert zugleich die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt.

Eine Ausstellung mit Begleitprogramm des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

Ein Projekt im Rahmen von "Demokratie leben" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend