Vom Landgericht bis zum Polizeipräsidium

Das Deckblatt der Akte zum "Rassenschande"-Verfahren gegen Lothar Goldschmidt, 1939 (Begegnungsstätte Alte Synagoge)

Ein Großteil der heutigen Friedrich-Engels-Allee ist im April 1933 von den Nationalsozialisten in „Adolf-Hitler-Straße“ umbenannt worden. Sie erstreckte sich in ihrer Gesamtlänge vom Hofkamp in Elberfeld bis zum Alten Markt in Barmen. Am Haspel, der historischen Stadtgrenze, planten die Nazis die „Neue Mitte“ von Wuppertal: mit einem „Hitler-Platz“ und einer zur Aufmarsch- und Paradestraße ausgebauten Allee.

Die Tour beginnt am Landgericht, wo in der NS-Zeit in zahllosen Fällen Unrecht gesprochen wurde, u.a. gegen politische Gegner, Juden und so genannte „Volksschädlinge“. Sie macht Halt an Orten, die an den Terror der SA, die nationalsozialistische „Volkgemeinschaft“, aber auch – an der Pauluskirche - an die Opposition evangelischer Christen gegen das NS-Regime erinner.

 

Leitung: Michael Okroy, M.A.

Teilnahmegebühr: 5 €