Lesung und Gespräch mit Gregor Henze und Peter Graf

Buch-Cover Copyright Klett Cotta

Die für den 21.4.2021 geplante Lesung mit Gregor Henze muss wegen der Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

„Menschen neben dem Leben“ spielt im Berlin der Zwischenkriegsjahre – den Goldenen 20er Jahre. Doch Ulrich Alexander Boschwitz erzählt nicht von Glamour und Glitzer. Wie Alfred Döblin in „Berlin Alexanderplatz“ stehen im Zentrum seines Romans die kleinen Leute, die nach Krieg und Weltwirtschaftskrise rein gar nichts mehr zu lachen haben und dennoch nicht aufhören wollen, das Leben zu feiern.

1915 in Berlin geboren, emigrierte Ulrich Alexander Boschwitz 1935 über Skandinavien, Frankreich und Belgien nach England. Kurz nach Kriegsausbruch wurde er als deutschstämmiger Flüchtling in England interniert und nach Australien gebracht. Auf der Rückreise nach Europa wurde das Schiff von einem deutschen U-Boot torpediert. Ulrich Alexander Boschwitz überlebte diesen Angriff nicht und starb mit 27 Jahren.

Wie schon die literarische Wiederentdeckung „Der Reisende“ hat Peter Graf diesen ersten Roman von Ulrich Alexander Boschwitz entdeckt, behutsam lektoriert und ediert, so dass „Menschen neben dem Leben“ nun zum ersten Mal auf Deutsch vorliegt. Der Schauspieler Gregor Henze liest Auszüge aus diesem bedeutenden Debüt des damals erst 22-jährigen Autors; Peter Graf gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte des Romans und die Umstände seiner Wiederentdeckung.

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge, der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal e.V. und der Buchhandlung v. Mackensen

Bitte um Anmeldung unter Tel.: 0202 495830 oder E-Mail: anmeldung@bildungswerk-wuppertal.de. Bitte beachten Sie die Hygienevorschriften vor Ort

Eintritt: 6,00 €