Gespräch und Lesung mit Maresa Lühle und Dr. Luisa Banki, Bergische Universität Wupper-tal

Maresa Lühle. Foto: Claudia Kempf

Gabriele Tergit erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie im rasanten Berlin der Jahrhundertwende, historisch genau und temporeich. Die Effingers erleben die massiven Umbrüche der Zeit im Spannungsfeld zwischen Fortschrittsglauben und Traditionalismus in ihrer privaten Welt. Sie sind, ähnlich den „Buddenbrooks«“ in Lübeck, gut situierte Unternehmer, Kunstliebhaber, glühende Patrioten und Freigeister. Doch spätestens nach dem Ersten Weltkrieg beginnen ihre bürgerlichen Gewissheiten zu bröckeln, tritt der sich ausbreitende Antisemitismus immer brutaler zu Tage, erschüttert die zunehmende Macht der Nationalsozialisten das Leben der Familie Effinger in seinen Grundfesten.

 

Eintritt 6,00 €

Eine Kooperation zwischen Begegnungsstätte Alte Synagoge, Katholischem Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/ Remscheid, der Bergischen Universität Wuppertal und der GEDOK