Gespräch und Lesung mit dem Autor und Annette Hager

Dimitrij Kapitelman (Foto: Christian Werner)

„Eine Formalie in Kiew“ ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden.

Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt – nach 25 Jahren Leben in Deutschland. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Er muss eine Apostille aus Kiew vorlegen und so reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet, außer Kindheitserinnerungen.

 

Eintritt 6,00 €

Eine Kooperation zwischen Begegnungsstätte Alte Synagoge und dem Katholischem Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/ Remscheid

Information und Anmeldung: www.alte-synagoge-wuppertal.de |info@alte-synagoge-wuppertal.de