Das Markusevangelium als Antwort auf den Jüdischen Krieg

Eine römische Judaea-Capta-Münze aus Bronze, Rückseite, Lugdunum, 77/78 n. Chr.

Vortrag von apl. Prof. Dr. Andreas Bendenbender

Neben dem "portativen Vaterland" der Tora brachten die Juden, die schon mit der Ausdehnung des Römischen Reiches nach Mitteleuropa und in den Norden kamen, auch die Erinnerung an und die Trauer um die Zerstörung Jerusalems mit. Deshalb ist verständlich, dass diese Zerstörung bei den ersten Christen als genauso schrecklich und bestürzend wahrgenommen wurde. Bei der Neubestimmung des christlich-jüdischen Verhältnisses können die Evangelien, und hier besonders das Markusevangelium als eins der frühesten Dokumente der genuin christlichen Tradition, überaus hilfreich sein.

 

Eine Kooperation der Begegnungsstätte Alte Synagoge, der Bergischen Universität Wuppertal und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal

Information und Anmeldung: www.alte-synagoge-wuppertal.de | info@alte-synagoge-wuppertal.de