Gedenken an die erste Deportation Wuppertaler Jüdinnen und Juden in das Ghetto „Litzmannstadt“

Brief des 16jährigen Kurt Auerbach, Stadtarchiv Lodz

Seit dem Überfall deutscher Truppen auf die Sowjetunion im Juni 1941 hatte sich die Lage der Juden in Deutschland gravierend verschärft. Die jüdische Bevölkerung war praktisch völlig isoliert und konnte mit Beistand und Hilfe aus der Bevölkerung nicht rechnen. Mit dem Verbot der Auswanderung der Juden aus Deutschland am 23. Oktober gab es keine Chance mehr auf Rettung. Am 26. Oktober verließ der erste Deportationszug mit 200 Personen, Männern, Frauen und Kindern den Bahnhof Wuppertal-Steinbeck mit dem Ziel „Litzmannstadt“/ Lodz. Einer davon: der 15-jährige Kurt Auerbach, der im Zentrum dieses Abends steht.

Eine Veranstaltung der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal und des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/ Solingen/ Remscheid

Information und Anmeldung: www.alte-synagoge-wuppertal.de |info@alte-synagoge-wuppertal.de