Schreiben über Zweiten Weltkrieg und Shoah in der dritten Generation

Zoom-Lesung mit Johannes Böhme und Dana von Suffrin

Moderation: Dr. Luisa Banki

Corona: 2 G

Mit dem Ende der Zeitzeugenschaft treten an die Stelle der erlebten individuellen Erinnerungen mehr und mehr die kulturellen Gedächtnismedien. Hieraus erklärt sich die Bedeutung der Literatur für die Zukunft der Erinnerung, denn die Interpolation von Geschichte und Geschichten, von Fakten und Fantasien, die ein indirektes Verhältnis zur Vergangenheit notwendig mit sich bringt, prädestiniert die Literatur als Gedächtnisträger und gleichzeitig als Möglichkeit der Aktualisierung der Vergangenheit in der Gegenwart als Teil eines intergenerationellen Dialogs. 

 

Wie und was wird in der Literatur der Enkelgeneration erinnert? Welche Bedeutung hat die Vergangenheit für die Gegenwart der Schreibenden? Es lesen und diskutieren Johannes Böhme (Das Unglück schreitet schnell, Ullstein 2019) und Dana von Suffrin (Otto, KiWi 2019).

 

Die Lesung ist eine Veranstaltung des DFG-Netzwerks 3G. Positionen der dritten Generation nach Zweitem Weltkrieg und Shoah in Literatur und Künsten der Gegenwart in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal und der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal.

 

Die Einwahldaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung per E-Mail an: info@alte-synagoge-wuppertal.de