Das bergische Konzentrationslager Ein Abend per Zoom

Im Juli 1933 wurde am Stadtrand von Wuppertal zwischen Öhde und Beyenburg das Konzentrationslager Kemna eingerichtet. Viele Funktionäre der bergischen Arbeiterbewegung und Nazi-Gegner jeder Couleur wurden dort interniert, um sie einzuschüchtern und ihren Widerstand zu brechen. Ursprünglich für 300 Häftlinge geplant, war es mit bis zu 1.100 Häftlingen völlig überfüllt. Grausame Folter und Misshandlungen waren an der Tagesordnung, bevor das Lager Anfang Februar 1934 wieder geschlossen wurde.

 

 

Der Abend führt in die Geschichte der Solinger Kemna-Häftlinge und des Konzentrationslagers ein und berichtet über erste Perspektiven, die mit dem Kauf des Geländes durch die evangelische Kirche in Wuppertal eröffnet werden.

 

Beiträge:

Daniela Tobias, Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.:

Die Geschichte der Solinger Kemna-Häftlinge (Ausschnitt aus der Ausstellung des Max-Leven-Zentrums)

 

Dr. David Mintert, Förderverein Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal e.V.:

Mission im Konzentrationslager? Das KZ Kemna und die Rolle der evangelischen Kirche

 

Ilka Federschmidt, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal:

Das Engagement des Evangelischen Kirchen-

kreises Wuppertal für die Kemna

 

Moderation: Dr. Ilka Werner

 

Veranstalter: Evangelischer Kirchenkreis Solingen

und Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.

 

 

Zoom: https://ekir.zoom.us/j/69874059810?pwd=Zzh6OU1NVEkxZjlpbGZsNHNCeUdGQT09 (Zutritt ab 19.00 Uhr)

Meeting-ID: 698 7405 9810  Kenncode: 198080