„Blickpunkte“ zeigt bekannte und alltägliche Wuppertaler Orte, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Bedeutung waren. Es sind Wohnhäuser jüdischer Familien, die Machtzentrale der NSDAP, Versammlungsstätten rechtsradikaler Organisationen, Orte der so genannten „Erbgesundheit“, Stätten eines „deutschen“ Kulturlebens oder der Bahnhof, von dem aus die Deportationen der Wuppertaler Juden stattgefunden haben. Viele weitere sind denkbar.

Mit ihren Handy-Videos möchten die Jugendlichen auf die Geschichte dieser Orte aufmerksam machen, in einer Weise, wie sie Jugendlichen vertraut ist – in ihrer eigenen Sprache, kurz und lebendig. Das Projekt ist bei weitem nicht abgeschlossen und kann auch von anderen Schulen aufgenommen werden. Ziel ist, die Videos mit zusätzlichem Material anzureichern und das Ganze ins Englische zu übersetzen, so dass auch Touristen diese „alternative“ Stadtführung selbständig unternehmen können.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium und der Stadt Wuppertal.