Eingang Jüdischer Friedhof, Weinberg 4, Wuppertal-Elberfeld (Buls 623)

Bet HaOlam – Haus der Ewigkeit

Der jüdische Friedhof am Weinberg

Führung mit Dr. Ulrike Schrader

Die jüdische Gemeinde Elberfeld erwarb im Oktober 1896 ein rund 12.000 qm große Grundstück im Quartier Uellendahl von der Stadtverwaltung, weil ihr alter Friedhof an der Weißenburgstraße mittlerweile voll belegt war. Im Stil eines Waldfriedhofs, malerisch am Berg gelegen, wurden eine Platanenallee angelegt, Akazien und Kastanien gepflanzt und das Gelände in Felder geteilt. Im Jahr 1900 errichtete man am Eingang eine kleine Trauerhalle. Heute sind insgesamt rund 1.100 Grabstätten auf dem historischen Teil (bis 1960) erhalten. Einer der ältesten Grabsteine ist der des Webers Samuels Steilberger (1814-1901), der eine besondere Rolle im jüdischen Museum der Begegnungsstätte Alte Synagoge spielt. Der Spaziergang (rund 2 Stunden)stellt einzelne Biografien vor und erläutert die jüdischen Gesetze und Bräuche zu den Themen Sterben und Bestattung.

Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Der Friedhof ist nicht barrierefrei!

Teilnahmebeitrag: 5,00 €

Grab der Eheleute Auerbach. Dr. Zacharias Auerbach war Rabbiner der jüdischen Gemeinde Elberfeld. (Foto: Ulrike Schrader)