Worn Stories: Culture, Resilience & Community Strength

Wie können Alltagsgegenstände in Krisenzeiten zu Werkzeugen der Resilienz werden?

Vortrag und Gespräch mit Efrat Machikawa



Efrat Machikawa untersucht, wie einfache T-Shirts sich von persönlichen Ausdrucksformen zu starken Symbolen kollektiver Stärke, Erinnerung und Solidarität entwickelt haben. Durch Design, Botschaft und gelebte Erfahrung zeigt sie, wie Kreativität und Kultur Einzelpersonen und Gemeinschaften dabei helfen, Traumata zu überstehen, dem Schmerz Ausdruck zu verleihen und Hoffnung wiederaufzubauen.

Der Vortrag reflektiert, wie die über Gemeinschafts- und Landesgrenzen hinweg geleistete Unterstützung Resilienz stärkt und die Bindungen zwischen Menschen in Zeiten moralischer und menschlicher Herausforderungen festigt.
Die Teilnehmenden sind eingeladen, Resilienz nicht nur als persönliche Fähigkeit zu betrachten, sondern als etwas, das gemeinsam aufgebaut wird – durch Empathie, geteilte Verantwortung und die menschlichen Verbindungen, die Gesellschaften in herausfordernden Momenten und beim Wiederaufbau tragen.

Am 7. Oktober 2023 wurden sechs Familienmitglieder von Efrat Machikawa von der Hamas in den Gazastreifen entführt, darunter ihr Onkel Gadi Moses, der nach 482 Tagen freigelassen wurde. Aufgrund der familiären Wurzeln in der nordhessischen Stadt Treysa wurde Efrat Machikawa zur Repräsentantin der Familien mit deutschen Wurzeln im Hostage and Missing Families Forum. Beruflich war sie im diplomatischen Dienst tätig und arbeitete unter anderem als Attachée für Kultur, Wissenschaft und Innovation an der israelischen Botschaft in Japan.

Der Vortrag findet in einem gut verständlichen Englisch statt. Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmenden die Gelegenheit ihre Fragen zu stellen.

Eine Veranstaltung des Wuppertaler Bündnisses gegen Antisemitsmus

Ort: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

Um Anmeldung unter info@alte-synagoge-wuppertal.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei